DAS UNTEROFFIZIER-KORPS IM WANDEL DER ZEIT

Es ist richtig, dass die Oerlinghauser Schützengesellschaft sich der
Brauchtums- und Traditionspflege verschrieben hat. Jedoch immer unter dem Leitgedanken:
„Lasset uns am Alten, so es gut ist halten ,
aber auf dem alten Grunde,
neues bauen jede Stunde.“
Grußwort zum Oerlinghauser Schützenfest 1999
Oberst Dieter Kochsiek

Die Gründung des Unteroffizier- Korps als eigenständige Institution im Jahre 1923 durch Oberst Richard Sprenger (1922-1951) war zu der damaligen Zeit eine Zukunft, eine richtungsweisende Entscheidung und führte zur Stärkung des Schützenwesen in Oerlinghausen.

Die Übertragung der Nutzungsrechte des Geländes am Steinbült im Jahre 1869, als neuen Schützenplatz war eine Herausforderung für alle Schützen. Die in den darauffolgenden Jahren durchgeführten Arbeiten mit Gestaltung der Terrassen, Anpflanzungen und Einfriedung des Geländes, fanden mit der Errichtung eines festen Wirtschaftschafsgebäudes im Jahre 1900 ihren vorläufigen Höhepunkt. Weitere Aus- und Umbauten wie das Anlegen einer Schießanlage und Erweiterungen der Gebäude machten in den folgenden Jahren eine Aufgabenteilung in der Gesellschaft erforderlich.

Der Vorstand der Oerlinghauser Schützengesellschaft übertrug dem neu gegründetem Unteroffizier- Korps die Aufgabe der Pflege und des Erhaltes des Schützenplatzes und ab 1925 die Durchführung des alljährlichen Kinderschützenfestes.

Durch seine vielfältigen Aktivitäten wurde das Unteroffizierkorps zu einer der ersten Anlaufstellen für alle Schützen, die bereit waren und sind, beim weiteren Aufbau des Schützenwesen in Oerlinghausen mitzuhelfen.

Bild1 rechts: Der erste Vorsitzende des Unteroffizier-Korps Wilhelm Plaßmann (1923-1942) links: Oberst Richard Sprenger (1922-1951)

Bild2 Das erste Bild des Unteroffizier-Korps im Jahre 1924 am Schützenplatz

Bild3 Das Unteroffizier-Korps im Jahre 1928 am Schützenplatz ARCHIV: Werner Höltke

Bild4 Das Unteroffizier-Korps 1973 zu seinem 50. jährigem Bestehen

Bild5 Das Unteroffizier-Korps im Jahre 1985 auf dem Schützenplatz